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Erde

Unser Sonnensystem


DATEN


Entfernung von der Sonne: 147 - 152 Millionen km
Durchmesser (Äquator): 12.756 km
Masse (Erde=1): 1
Volumen (Erde=1): 1
Dichte (Wasser=1): 1
Oberflächentemperatur: 15°C
Umlaufzeit: 365,24 Tage
Umdrehungszeit (Äquator): 23h56min04s
Bahngeschwindigkeit: 29,79 km/s
Achsenneigung: 23,5°
Monde: 1, Luna


WISSENSWERTES

Der blaue Planet, der der größte im inneren Sonnensystem ist, entstand vor etwa 5 Milliarden Jahren aus sich verdichtenden Staubpartikeln. Die Erde umkreiste die Sonne zu dieser Zeit noch als feuriger Glutball.
Erst 500 Millionen Jahre später, also vor 4,5 Milliarden Jahren, bildeten sich erste Krustenteile. Zu dieser Zeit entwich vor allem Kohlendioxid in die Atmosphäre; vereinzelte Wassermoleküle waren bereits vorhanden. Die Erde war Zielscheibe für zahlreiche Metoriten.
Vor 4 Milliarden Jahren hatte die Erde schließlich eine fast vollständige Kruste, unter der sich Konvektionsströme bewegten, die auch heute noch für das Auseinanderdriften von Kontinenten, Erdbeben und Vulkanismus mitverantwortlich sind. Die Gesteine sanken immer wieder ab und wurden neu aufgeschmolzen, wodurch die Kern-/Urgesteine (Granite und Gneise) entstanden. Weitere Metoriten schlugen auf der Errde auf; diese war vom starken Vulkanismus geprägt. Die Erdatmosphäre bestand folglich aus Kohlendioxid und Ammoniak. Vermehrt war nun auch Wasser in Form von Wasserdampf in der Atmosphäre zu finden. Die Ausbildung der Ozonschicht hatte begonnen.
Vor ca. 3,5 Milliarden Jahren war die Temperatur auf der Erde auf unter 100°C gesunken. Es gab erste Niederschläge und die Urozeane enstanden.

Heute werden rund 70% der Erdoberfläche von Ozeanen bedeckt.

Kenntnisse über den inneren Aufbau liegen Beobachtungen von Erdbebenwellen, die den gesamten Planeten unter Berechnung und Reflexion durchlaufen, zugrunde.
So weiß man heute, dass die basaltische ozeanische Kruste nur 5-6 km dick ist, die kontinentale hingegen, die größtenteils aus Graniten aufgebaut ist, 30-70 km dick ist.
Darunter schließt sich der Erdmantel bis zu einer Tiefe von 2.900 km an. Dieser teilt sich in den oberen Erdmantel (auch Asthenosphäre genannt), der plastisch ist, Konvektionsströme beinhaltet (somit die Gleitschicht für die erdkruste darstellt) und aus basaltischen Sima-Gesteinen besteht und in den festen aus Fema bestehenden unteren Erdmantel.
Darunter liegt der Erdkern, wobei sich der äußere Erdkern aus flüssigem Eisen, der innere Erdkern jedoch wahrscheinlich aus fester Nife zusammensetzt. Der Erdkern erzeugt das Magnetfeld der Erde.

Die Erde ist von einer Atmosphäre umgeben, die in diesem Sonnensystem in dieser Form einzigartig ist. Die Erdatmosphäre wird folgendermaßen aufgeteilt:

Troposphäre (bis etwa 10 km Höhe; über Äquator 18km hoch, über Polkappen nur 8 km hoch): Der Begriff Troposphäre ist aus dem griechischen abgeleitet und bedeutet in etwa "sich verändern". Dieser Name wurde gewählt, da hier das gesamte Wettergeschehen stattfindet. Innerhalb der Troposphäre findet eine intensive Luftdurchmischung, sowohl horizontal als auch vertikal, statt. Die Troposphäre enthält Wasserdampf; die Temperatur nimmt mit der Höhe ab. Die Grenze zwischen Troposphäre und der darüberliegenden Stratosphäre wird Tropopause genannt.
Die Stratosphäre ( griechisch: "geschichtet") ist etwa in 10-50 km Höhe. Im Gegensatz zur Troposphäre findet hier kein vertikaler Luftmassenaustausch statt. Auch ist hier kein Wasser mehr vorhanden. In der Stratosphäre findet der photochemische Prozess der Ozonbildung statt; infolgedessen findet sich in der Stratosphäre in 20-50 km Höhe die Ozonschicht, die die UV-Strahlung absorbiert. Die Grenze zwischen der Stratosphäre und der darüberliegenden Mesosphäre wird Stratopause bezeichnet. Die Temperatur an letzterer beträgt 0°C.
Die oben erwähnte Mesosphäre, die auch als Zwischenschicht bezeichnet wird, liegt in bis zu 80 km Höhe. Da sie direkt über der Ozonschicht liegt ist sie praktisch eine "Stauzone" für Sonnenstrahlen. Die Temperatur nimmt bis zu ihrer oberen Grenze, der Mesopause, bis zu 90°C zu.
Über der Mesosphäre liegen nur noch die Thermosphäre (auch Ionosphäre genannt; bis in 400 km Höhe) in der elektrische Teilchen ionisiert werden und in der Polarlichter durch Sonnenwinde entstehen, und die Exosphäre, die den fließenden Übergang zum Weltraum bildet. Die Atmosphäre setzt größtenteils aus Stickstoff (~78 Volumenprozent) und Sauerstoff (~21 Volumenprozent) zusammen. Weitere Gase sind Kohlendioxid, Argon, Neon, Helium (+ Isotop), Krypton, Xenon, Wasserstoff, Methan und Distickstoffmonoxid.

Die Indikatoren Sonnenenergie, Wasser und die Atmosphäre, die die Erde vor UV-Licht und extremen Klimaschwankungen schützt (Treibhauseffekt), ermöglichen das Leben auf der Erde, das vor 3,4 Milliarden seinen Lauf begann und in unserem Sonnensystem einmahlig ist.


Die Erde


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